Stadtgrün: Wasseraufbereitung in Brunnen

Brunnen üben seit jeher eine Faszination auf den Menschen aus. Die ältesten bisher bekannten Brunnen sind etwa 10.000 Jahre alt. Schon früh wurde ein Brunnen meist an Quellen errichtet, um dem Menschen einen Wasservorrat vorzuhalten.

Bis zur Einrichtung von Wasserleitungen waren Brunnen öffentliche Treffpunkte für Menschen, insbesondere für die Wäscherinnen. In vielen Ländern haben Brunnen noch heute diese soziale Funktion.

In heutiger Zeit bietet der Brunnen eine Oase der Erholung inmitten hektischen Treibens einer Stadt - oder auch ein Ort der Besinnung, und natürlich dient der Brunnen heute als beliebter Treffpunkt für Alt und Jung.

Doch auch hier treten gefährliche Keime auf, die dem Menschen arge Probleme bereiten können. Kinder spielen im oder mit dem Wasser oder baden gar in unbeaufsichtigten Momenten, der Sprühnebel wird von allen Personen mit der Atemluft aufgenommen.  Hier sind Vorkehrungen zu treffen, um das Brunnenwasser zu entkeimen. Umsichtige Stadtplaner haben es bereits erkannt und statten die Pumpanlagen mit UV-Entkeimungsanlagen aus.  Auch in diesem Bereich haben sich die alegi-Geräte bestens bewährt.

Springbrunnen haben in der Regel einen unterirdischen Wasserspeicher, aus dem das Wasser mit einer Pumpe zu den wasseraustretenden Düsen gedrückt wird. Hier werden oft sehr große Wassermengen bewegt. So ist es meistens sinnvoll, einen separaten Kreislauf aufzubauen.

Das GTZ-Haus in Berlin am Potsdamer Platz ist 1913 für die Transatlantische Güterverkehrssicherung gebaut worden. Dieses Gebäude ist neben dem Haus Huth das einzig verbliebene historische Gebäude auf dem gesamten Areal.

Nach einer wechselvollen Geschichte wurde es 1999 von der GTZ übernommen und unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte restauriert.

Das Gebäude beherbergt u.a. den historischen Brunnen (links), der mit den alegi UV - Wasserdesinfektionsanlagen ausgestattet ist.